Unsere gemeinnützige Partnerorganisation in Narsapur (Andhra
Pradesh, Indien) unterhält ein Waisenhaus für mittlerweile über 350 Waisen- und
Straßenkinder, ein Altersheim und ein Heim für Witwen, die sonst auf der
Straße leben und hungern müssten.
Aufgrund der am 2.
Weihnachtsfeiertag 2004 in Südostasien eingetretenen Tsunami-Katastrophe, hat
sich die Situation auch für uns grundlegend verändert und verschlimmert.
Die
Tsunami-Katastrophe ereignete sich im direkten Einzugsgebiet unseres Partners und
man berichtete mir, dass ungefähr die Hälfte der von ihnen betreuten 50
Dörfer einfach weggeschwemmt wurde und unzählige Opfer aus ihrem direkten Umfeld
zu beklagen sind.
Die Flutwelle kam ca. 1 km vor den Wohnheimen
Narsapur zum Stehen. Alles was davor war, hat die Flutwelle mit
sich gerissen, Männer, Frauen und sehr, sehr viele Kinder.
Zusammen mit City on the Hill haben wir sofort zunächst 10 Hilfsmitarbeiter in die
Notstandsgebiete geschickt, mit Reis, Decken, Bekleidung und Kerosin. Bereits am
ersten Tag haben wir dort über 3.000 Essenspakete und Wasserflaschen an die Not
leidende Bevölkerung verteilt.
Die
Zahl der in unseren Waisenhäusern aufgenommenen, traumatisiert herumirrenden
Waisenkinder ist seitdem rapide angestiegen und täglich treffen weitere Kinder
ein.
Eine Problematik,
über die in den Medien leider nicht berichtet wurde, ist die Tatsache, dass durch
die Katastrophe nicht nur viele tausend Frauen zu Witwen wurden, sondern auch
ihren Ernährer verloren.
Gleiches gilt für
die vielen alten Menschen, die ihre Söhne und Töchter, und damit ebenfalls ihre
Ernährer, in einer nur vom Fischfang lebenden Region, verloren.
Nachdem wir mit City on the Hill in Narsapur bereits zwei Heime für
Witwen und alte Menschen unterhalten, mussten wir diese Hilfe wesentlich
erweitern.
In unseren Heimen werden gerade Witwen und junge Frauen durch
Hilfe zur Selbsthilfe dahingehend ausgebildet, das sie eine handwerkliche
Tätigkeit erlernen, zum Beispiel als Näherin in der Herstellung von Bekleidung,
Strick- und Häkelwaren, um sich mittel- und langfristig wieder selbst ernähren
zu können.
Für unsere mittel- und
langfristigen Maßnahmen zur Sicherstellung des Überlebens der Waisenkinder, Witwen und alten Menschen in Narsapur brauchen wir
auch Ihre Hilfe.
Sie gehen durch Ihre Unterstützung keinerlei rechtsverbindliche
Verpflichtung ein, Sie helfen nur, solange Sie möchten und können diese
Unterstützung jederzeit ohne Angabe von Gründen beenden.